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Nach aktuellen Planungen soll der Betrieb auf der Transrapid-Versuchsanlage im Emsland zum 30. Juni 2009 eingestellt werden. Die Unternehmen Siemens und ThyssenKrupp halten die Transrapid-Technik für ausgereift, sodass keine weiteren Testfahrten nötig sind. Leider ist zurzeit kein weiteres kommerzielles Einsatzfeld der Magnetschwebebahn in Sicht.
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Seit Juli 2008 machen der Deutschen Bahn die Radsätze Sorgen. Am 9. Juli entgleiste ein ICE der dritten Generation im Kölner Bahnhofsbereich. Eine defekte Radsatzwelle war die Ursache des glücklicherweise glimpflich ausgegangen Unfalls. Daraufhin wurden alle 61 ICE-3-Züge zur Ultraschall-Überprüfung eingezogen. Dabei seien keine Auffälligkeiten festgestellt worden. Trotzdem wurden die Wartungsintervalle von 300.000 gefahrenen Kilometern auf 60.000 bzw. 120.000 Kilometer verkürzt. Die Suche nach der Ursache des Achsbruchs ging jedoch weiter.
Anfang Oktober 2008 wurde bei einer routinemäßigen Ultraschall-Untersuchung der Radsätze an einem ICE mit Neigetechnik ein etwa zwei Millimeter tiefer Riss in der Achse entdeckt. Seit dem 13. Oktober gelten deshalb für einen Teil der Achsen verkürzte Wartungsintervalle. Achsen aus bestimmten Stahl-Legierungen müssen jetzt alle 30.000 Kilometer mit Ultraschall überprüft werden. Der Hersteller schreibt ein Intervall von 480 000 Kilometern vor. Betroffen sind 130 ICE-3- bzw. ICE-T-Züge. Jeder Zug muss daher vorerst alle drei Wochen zur Prüfung. Da nicht genügend Prüfgeräte zur Verfügung stehen, fielen viele ICEs aus. Die Bahn rechnet daher noch bis Weihnachten mit Störungen im Bahnbetrieb.
Ende Oktober entdeckten Techniker eine weitere auffällige Achse unter einem Neige-ICE. Diese weise einen Millimeter tiefen Riss auf. Nun verlange die Bahn von Siemens als führenden ICE-Hersteller eine verbindliche Festlegung auf die künftigen Wartungsintervalle der Achsen.
Die ET 403 werden nun endgültig alle verschrottet. Derzeit haben Sie aber noch eine "Gnadenfrist", weil die Kapazitäten für die Verschrottung der Züge fehlen. Eine Aufarbeitung selbst für eine Garnitur mit Teilen aus allen Zügen lohnt sich finanziell leider nicht mehr.
Ein ICE der ersten Generation fuhr am Samstag Abend auf dem Weg von Hamburg nach München in der Nähe von Fulda in eine Schafherde. Diese hielt sich im Gleisbereich am Nordportal des rund 10 Kilometer langen Landrückentunnel auf. Nach etwa drei Kilometern kam der ICE 885 im Tunnel zum Stehen. Durch die Wucht des Aufpralls entgleiste der Hochgeschwindigkeitszug. Drei Schwerverletze und 20 Leichtverletzte sind bisherigen Angaben zufolge zu beklagen. Der Landrückentunnel wird wohl noch einige Tage lang gesperrt bleiben – die Schäden seien beträchtlich.
Wegen einer unerwarteten Kostenexplosion ist der Bau des Münchner Transrapids geplatzt. Ein halbes Jahr nach dem Abschluss einer Realisierungsvereinbarung wurde die Planung für die 40 Kilometer lange Strecke zwischen Hauptbahnhof und Flughafen am 27. März gestoppt. Die Industrie hatte ihre Kostenkalkulation zuvor überraschend von 1,85 auf 3,4 Milliarden Euro fast verdoppelt. Da in absehbarer Zeit an keinen kommerziellen Transrapidbetrieb in Deutschland zu denken ist, hofft man weiterhin auf Exporterfolge. Die niedersächsische Landesregierung hat sich außerdem für den Erhalt der Transrapid-Teststrecke Lathen im Emsland ausgesprochen. Sie wird nun mehr denn je benötigt, um das Know-How in Deutschland zu halten und den Transrapid weiter zu entwickeln. Eine neue Generation der Magnetschwebebahn, der Transrapid 09, wird derzeit für den Betrieb vorbereitet.
Anfang Februar 2008 erblickte ein kompletter Zug im Alstom-Werk La Rochelle das Licht der Welt. Dieser Zug mit neuartigen, leistungsfähigen Motoren und einer Höchstgeschwindigkeit im Plandienst von 360 km/h ist nun als Triebwagenzug ausgeführt und damit ein Novum für TGV-Züge. Weitere Informationen finden Sie im Artikel zum AGV in Frankreich.
Mordversuch an Schaffnerin — 12.01.2008
Am Morgen des 7. Januar stach ein 29-jähriger Pole bei der Fahrkartenkontrolle auf eine Zugbegleiterin ein. Sie erlitt lebensgefährliche Verletzungen am Bauch. Der ICE musste zwischen Hamburg und Hannover bei Uelzen halten und die 46-jährige Zugbegleiterin wurde in ein Krankenhaus gebracht. Der bereits wegen Gewalttaten bekannte Täter wurde von der Bundespolizei festgenommen.
Zum Jahreswechsel macht man sich vermehrt Gedanken, was das Jahr 2008 wohl bringen wird. Neue Vorsätze werden gefasst, auch in Bezug auf meine Website über die schnellen Züge. Aus chronischem Zeitmangel im Jahr 2007 gab es hier nur sporadische Ergänzungen und News. Zuerst wollte ich die Website ab 2008 vom Netz nehmen, doch viele Besucher schlugen vor, die Website wenigstens auf dem Stand von 2007 online zu lassen. Das werde ich für die nächsten paar Jahre auch so machen, wobei es ab und zu schon noch ein paar kurze Aktualisierungen geben soll.