Die Deutsche Bahn lässt von Alstom 71 ICE-T und 50 ICE 3 mit dem ETCS-Zugsicherungssystem ATLAS ausrüsten. Das Auftragsvolumen beläuft sich auf rund 60 Millionen Euro. Alstom fertigt die Komponenten in Charleroi und Villeurbanne, eingebaut werden sie in Hagen, Krefeld und Nürnberg. Die ersten 17 mit ETCS ausstaffierten ICEs sollen ab Dezember 2012 in Österreich unter anderem auf der Neubaustrecke "Wien – St. Pölten" rollen, wo bereits ETCS Level 2 installiert ist. Drei Jahre später wird das Zugsicherungssystem auf der Schnellbahnstrecke von Erfurt nach Halle / Leipzig zum Einsatz kommen. Danach geht ETCS auch in der Schweiz an den Start. Schon heute haben 17 ICE-3-Züge, die nach Brüssel und Paris fahren, das European Train Control System eingebaut.
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Alstom rüstet 449 ÖBB-Fahrzeuge mit dem ETCS-Zugsicherungssystem ATLAS aus
Ab 2011 soll in Spanien ein Eisenbahn-Testring entstehen. Der Gleisring in 1435 mm Spurweite wird einen Umfang von 55 Kilometern haben. Darauf sind dann Geschwindigkeiten von bis zu 450 km/h möglich. Es wird noch zwei Innenringe geben, mit 1668 mm Spurweite und ein Normalspurgleis für Geschwindigkeiten bis 220 km/h. Weitere 5 Kilometer Gleis sind für Tests mit Metro- und anderen Nahverkehrszügen gedacht. Das bezuschusste Projekt kostet um die 344 Millionen Euro und soll 7000 Arbeitsplätze schaffen.
Ab sofort ist die Bilddatenbank online. Nach mehr als einem dreiviertel Jahr Vorbereitungszeit können nun ganz einfach und gezielt alle Fotos, die auf dieser Website Verwendung finden, abgerufen werden. Dabei kann man nach verschiedenen Kriterien suchen: nach Land, Zugtyp und einer weiteren Suchauswahl. So ist es beispielsweise mit ein paar Klicks möglich, alle Außenaufnahmen vom Thalys PBKA in Deutschland anzeigen zu lassen. Außerdem gibt es noch eine für das iPhone und andere mobile Endgeräte optimierte Version. Hier die Links:
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Spanien hat eine neue Schnellbahntrasse, die offiziell am 15. Dezember eröffnet wurde. Es handelte sich um den Teilabschnitt „Madrid – Cuenca bzw. Albacete“ der Neubaustrecke „Madrid – Valencia“. Die Einweihung des restlichen Abschnitts von Cuenca nach Valencia wird am 18. Dezember folgen. Zum Fahrplanwechsel am 19. Dezember werden die ersten AVE-Superzüge auf der insgesamt 438 Kilometer langen Trasse mit bis zu 330 km/h verkehren. Für den 383 Kilometer langen Hauptstrang von Madrid nach Valencia benötigen die AVE ohne Zwischenhalte nur noch 1 Stunde 35 Minuten. Täglich sollen zwischen 13 und 17 Züge die neuen Gleise nutzen.
ONCF und Alstom unterzeichneten am 10.12.2010 einen Vertrag über die Lieferung von 14 Hochgeschwindigkeitszüge für Marokko. Es handelt sich dabei um achtteilige TGV-Duplex-Einheiten für 320 km/h, die im Dezember 2015 zwischen Tanger und Casablanca verkehren sollen. Dafür entsteht eine vorerst 200 Kilometer lange Schnellbahnstrecke zwischen Tanger und Kenitra, die mit 25 kV / 50 Hz betrieben wird und auf der die TGV-Züge 320 km/h erreichen. Von Kenitra bis Casablanca wird das 3 kV Gleichstrom führende Bestandsnetz genutzt, auf dem Geschwindigkeiten zwischen 160 km/h und 220 km/h möglich sind. Die Reisezeiten zwischen Tanger und Casablanca verringern sich ab Ende 2015 von gegenwärtig 4 Stunden 45 Minuten auf 2 Stunden 10 Minuten. Das Passagieraufkommen soll damit von aktuell 4 Millionen auf 10 Millionen Fahrgäste ansteigen. Die 14 Züge werden hauptsächlich in Frankreich gebaut. Aber auch Werke in Belgien, Italien und Kanada sind mit daran beteiligt.
Link zur Pressemitteilung von Alstom
Ab dem 19. Dezember 2010 sollen täglich zwei TGV-Züge bis nach Figueres verkehren. Für die Distanz von Paris bis dorthin sollen die Doppelstock-TGVs nur 5 Stunden 28 Minuten benötigen. Seit dem 23. November können bereits Fahrkarten gekauft werden. Laut Werbung der SNCF in Spanien soll das Ticket nur 53 Euro kosten.
Foto vom TGV-Duplex bei Testfahrten im neuen Bahnhof "Alt Empordá" in Figueres
Angesichts der herrlichen weißen Pracht lockte es mich am letzten Samstag an die Neubaustrecke "Hannover - Würzburg", um ein paar Winteraufnahmen mit ICE-Zügen anzufertigen. An der Leinachtalbrücke entstanden insgesamt mehr als 40 Aufnahmen, die es in eine Bildergalerie geschafft haben. Les voilà:
Herrliche Winterbilder von ICE-Zügen auf der Neubaustrecke "Hannover - Würzburg" bei Leinach.
Auf dem Weg zur Ostseeinsel Fehmarn stieß gestern ein ICE-TD mit einem Lkw zusammen. Der Unfall ereignete sich an einem unbeschrankten Bahnübergang bei Heringsdorf. Der Fahrer des Lastwagens verstarb noch am Unfallort.
Foto vom verunfallten ICE-TD auf de.msn.com
Seit dem 26. Oktober 2010 fährt der schnellste Serienzug der Welt in China. Dieser Zugtyp der Serie 380A ist eine chinesische Eigenentwicklung und verkehrt auf dem ersten, 200 Kilometer langen Abschnitt der künftigen Schnellbahnstrecke von Peking nach Shanghai. Im Plandienst erreicht der CRH380 eine Spitzengeschwindigkeit von 420 km/h.
Die ET 403 sind von der PEG verkauft worden: zwei komplette Einheiten an einen Händler und einer ging an das DB Museum in Nürnberg. Sie sind damit der Verschrottung entgangen.
Am Wochenende des 16. Und 17. Oktober rollt zum ersten Mal ein ICE durch den Eurotunnel. Dabei wird er von einer Lok durch den Tunnel geschoben bzw. gezogen, da er bisher noch keine Betriebsgenehmigung von Eurotunnel bekommen hat. Geplant ist eine Evakuierungsübung unter dem Ärmelkanal, um nachzuweisen, dass der ICE 3 alle Sicherheitsauflagen für die Tunnelfahrt erfüllt. Nach der Übung soll am 19. Oktober eine Präsentation des ICE 3M im Londoner Bahnhof St. Pancras erfolgen.
Beim Zusammenstoß eines ICE 3 mit einem Müllauto sind im Pfälzerwald 15 Menschen verletzt worden, einer davon schwer. Bei einem Ausweichmanöver stürzte das Abfallfahrzeug von einem schmalen Weg über der Bahnstrecke direkt neben die Gleise. Der ICE 9556 von Frankfurt nach Paris prallte trotz einer Vollbremsung mit dem Müllwagen zusammen. Dabei wurde der Triebwagen auf seiner kompletten Länge aufgeschlitzt.
Diese Website steht nun auch in einer Version für Smartphones zur Verfügung. Verkürzte Ladezeiten und eine bessere Lesbarkeit sind die Hauptvorteile. Die Einstiegsadresse ist: http://www.superzuege.de/mobil
Am Samstag, den 10. Juli fielen in einem ICE von Berlin nach Bielefeld die Klimaanlagen aus. Die Temperaturen seien auf mehr als 50 Grad Celsius angestiegen. Einige Fahrgäste, darunter Schüler, die auf dem Rückweg von einer Klassenfahrt waren, lagen dehydriert in den Gängen. Eine Frau versuchte, während der Fahrt eine Fensterscheibe einzuschlagen, um an Frischluft zu gelangen. Im Bahnhof Bielefeld standen etwa 90 Rettungskräfte bereit. 44 Fahrgäste, davon 27 Schüler, mussten medizinisch versorgt werden; neun von ihnen kamen ins Krankenhaus.
Bereits am 29. Juni hatte ich zufällig vom Bus aus einen ETR 610 bei Würzburg vorbeifahren sehen, konnte jedoch kein Foto von dem Testzug machen. Gestern sah ich ihn wieder zwischen zwei Lokomotiven mit Dummy-Wagen vorbeifahren. Diesmal hatte ich jedoch Glück, denn er hatte eine dreiviertel Stunde Aufenthalt im Würzburger Hauptbahnhof. So nutzte ich die Gelegenheit, ein paar Fotos und ein kurzes Video mit meinem Handy aufzunehmen.
Zu einem tragischen Unfall mit einem ETR 490 kam es am späten Abend des 23. Juni 2010 auf der Relation Alicante — Barcelona. Bei Castelldefels überquerten im Bahnhofsbereich mehr als 30 vor allem junge Menschen die Gleise, um zu einer Feier am Strand zu kommen. Trotz Hupsignale und einer Vollbremsung erfasste der Hochgeschwindigkeitszug die Menge. 13 Menschen kamen ums Leben, einige weitere wurden teils schwer verletzt. Angeblich war die Unterführung zum Strand überfüllt, weswegen sie sich leichtsinnigerweise für die Querung der Gleise entschlossen hatten.
Mit dem siebenteiligen AGV-Prototyp werden zurzeit Versuche auf dem italienischen Streckennetz zwischen Rom und Florenz (Firenze) unternommen. Bis Juli diesen Jahres sollen 60.000 Kilometer zurückgelegt und maximal 335 km/h erreicht werden. Die Zulassung ist für Mitte 2011 angepeilt. Parallel zu den Testfahrten entstehen in den Alstom-Werken in Frankreich und Italien die 25 Serienzüge. Der erste Serienzug könnte bereits ab Herbst 2010 mit dem Zulassungsverfahren beginnen. Ab 2011 möchte der private Betreiber NTV (Nuovo Trasporto Viaggiatori) der FS (Ferrovie dello Stato) zwischen Rom und Neapel (Napoli) auf der Schiene Konkurrenz machen.
Auf der Hochgeschwindigkeitsstrecke "Frankfurt am Main — Köln" riss bei hoher Geschwindigkeit eine Tür vom Zug ab. Sie traf das Bordbistro eines entgegen kommenden ICE. Mit sechs Leichtverletzten, die von Glassplittern getroffen wurden bzw. einen Schock erlitten, lief der Unfall noch relativ glimpflich ab. Warum sich die Türe plötzlich löste, sei noch völlig unklar. Die abgerissene Türe wurde in einem Tunnel wiedergefunden. Die Ermittlungen zur Klärung der Ursache des Vorfalls seinen angelaufen.
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Bei einer Notfallübung hat die französische Staatsbahn SNCF durch eine versehentlich veröffentlichte Katastrophenmeldung für Aufregung gesorgt. Auf ihrer Website teilte die SNCF mit, es habe sich eine Explosion an Bord eines TGV-Hochgeschwindigkeitszuges unweit der zentralfranzösischen Stadt Mâcon ereignet. "Erste Schätzungen der Feuerwehr gehen von 102 Toten und 380 Verletzten aus", hieß es. Ein Sprecher stellte später klar, es habe sich lediglich um eine Übung gehandelt. Die Mitteilung sei durch einen Fehler in den öffentlichen Bereich der SNCF-Website gestellt worden.
Zum Sommer 2010 wird diese Website fertig runderneuert sein. Der größte Unterschied zur Vorversion ist die Technik. Der Text ist dann nicht mehr in HTML-Dokumenten enthalten, sondern wird in einer MySQL-Datenbank vorgehalten. Mit PHP fließt der Text in ein HTML-Gerüst. Mit CSS wird das Layout gebildet. Dies bringt folgende Vorteile mit sich:
Ein Jahr nach dem Schließen der Website habe ich mich dazu entschlossen, die Website über die schnellsten Züge der Welt wieder zu reaktivieren. Damit einher geht ein kompletter Umbau der Struktur und das Einsetzen modernster Web-Technologien wie PHP und MySQL. Content und Code wird so gut es geht getrennt. Die Vorschaubilder werden zukünftig größer dargestellt. Der Inhalt wird dem Relaunch Stück für Stück aktualisiert.