Trotz wirtschaftlicher Angeschlagenheit ist man in Russland bemüht, eine schnelle Schienenverbindung zwischen Moskau und St. Petersburg zu realisieren. 1999 konnte ein in Russland hergestellter Hochgeschwindigkeitszug als Prototyp der Öffentlichkeit präsentiert werden. Allerdings legte man überraschend das Projekt auf Eis. 2005 war die Beschaffung von deutschen ICE-Zügen der dritten Generation im Gespräch, doch im November des gleichen Jahres kam das vorrübergehende Aus. Zurzeit ist unklar, wohin das Schnellbahnprojekt steuert.

Sokol:

Selbst in Russland wurden ab 1999 Testfahrten mit einem 250 km/h schnellen Triebzug unternommen. Ab 2010 sollten die dann für 350 km/h ausgelegten Fernverkehrszüge von St. Petersburg nach Moskau fahren. Das Projekt wurde jedoch zugunsten einer Beschaffung von ICE 3-Zügen begraben.
[Aktualisiert am 29.09.2005]

ICE 3:

Nach etlichem Hick-Hack über den Kauf von ICE-Zügen der dritten Generation kam es im Mai 2006 doch zu einer Einigung. Der Siemens-Bereich Transportation Systems (TS) wird acht Hochgeschwindigkeitszüge vom Typ Velaro RUS an die Russische Eisenbahn (RZD) liefern und für die Dauer von 30 Jahren deren Wartung übernehmen.
[Aktualisiert am 28.05.2006]

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