Die Schweizer können mit Recht stolz auf ihr Bahnsystem sein. Es ist ein Vorzeigeobjekt bezüglich Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit und Zugfrequenz. Ein ausgefeilter Taktfahrplan sowie aufeinander abgestimmte Anschlüsse sorgen dafür, dass die Bahn für die Bevölkerung wohl das beliebteste öffentliche Verkehrsmittel ist.
Wegen der zentralen Lage in Europa ist es nicht verwunderlich, dass viele Hochgeschwindigkeitszüge aus dem benachbarten Ausland bis in die Schweiz fahren. Bereits in den achtziger Jahren erweiterte man das französische TGV-Netz über Südost-Frankreich bis nach Zürich. Mittlerweile enden in der Schweiz auch einige ICE-Züge. Italienische Pendolini der Serie 470 ergänzen die umsteigefreien Verbindungen nach Italien und Deutschland. Eine einheimische Konstruktion ist der ICN, der trotz seiner Höchstgeschwindigkeit von nur 200 km/h unter der Bezeichnung "Hochgeschwindigkeitszug" läuft. Die nahe Zukunft verspricht eine deutliche Verkürzung der Reisezeit auf der Nord- / Südachse. Der längste Tunnel der Welt und neue Neigezüge sollen die Höchstgeschwindigkeit auf 250 km/h anheben.Ende 1992 weiterte man die Zugläufe in Richtung Schweiz aus. Für den Schweizeinsatz sind Stromabnehmer mit schmalerem Schleifstück notwendig. Daher bekamen alle 38 Triebköpfe der zweiten Bauserie einen zusätzlichen Stromabnehmer verpasst. Die ICE 1-Züge, die für den Betrieb in der Schweiz zugelassen sind, werden bis 2006 mit dem europäischen Zugsicherungssystem ETCS ausgestattet. Nur mit dieser Erweiterung dürfen die ICEs weiterhin die dortigen Neubaustrecken befahren.
[Aktualisiert am 05.06.2006]
Dieser 230 km/h schnelle ICE-Zug verfügt über eine Neigetechnik und beschleunigt den Verkehr auf kurvenreichen Strecken. Fünf- und siebenteilige Einheiten bedienen die Relation "Stuttgart Zürich".
[Aktualisiert am 22.10.2007]
Aufgrund des Namens der Betreibergesellschaft sind die neun Züge unter der Bezeichnung „Cisalpino“ bekannt. Die neunteiligen Garnituren sind für Fahrten in die Schweiz und nach Deutschland bestimmt. Durch das Einsatzgebiet bedingt, liegt die Höchstgeschwindigkeit bei nur 200 km/h.
[Aktualisiert am 17.04.2006]
Im Februar 2004 bestellten sowohl TrenItalia als auch Cisalpino AG Pendolino-Neigezüge der 4. Generation. Neben einer Erhöhung des Komforts und der Sicherheit erfüllen diese Baureihen die TSI-Norm.
[Aktualisiert am 15.04.2007]
Haupteinsatzgebiete dieser Bauart sind die Südost- und Mittelmeer-Strecken sowie die Routen in die Schweiz. Nach und nach modernisierte die SNCF die Züge.
[Aktualisiert am 12.09.2004]
Der erste Hochgeschwindigkeitszug in der Schweiz, der von der Schweizer Industrie gebaut wurde, ist der ICN. Dank seiner elektrischen Neigetechnik beschleunigt er den Verkehr vornehmlich auf der Ost-West-Achse.
[Aktualisiert am 22.05.2005]