Hochgeschwindigkeitszüge in Korea

In Korea verkehrten lange Zeit nur Hochgeschwindigkeitszüge einer Bauart. Sie werden als Korea Train eXpress (KTX) bezeichnet. Nach einem harten Kampf vor allem zwischen den Herstellern des französischen TGV und des deutschen ICE bekam Alstom den Zuschlag für den Bau der Superzüge. Seit 2009 rollt die nächste KTX-Generation heran. Diese ist eine Eigenproduktion von Hyundai Rotem.

Aktualisiert am: 13.12.2010

Zugübersicht in chronologischer Reihenfolge der Betriebsaufnahme

KTX II

KTX II von Rotem

Der KTX-II ist eine süd­korea­ni­sche Eigen­pro­duk­tion von Hyundai Rotem. 2010 nahm man mit den ers­ten Zügen den Plandienst auf.



HEMU-430X

HEMU-430X Mockup at Busan Logistics Fair 2013

Süd­korea stellte am 17. Mai 2012 einen Expe­ri­men­talzug vor, der für 430 Stun­denki­lome­ter aus­gelegt ist. Die Kos­ten für den Zug und das 5-Jah­res-Pro­gramm belau­fen sich auf 93,1 Mil­lair­den WON.



KTX

KTX von Alstom in Frankreich

Alstom bekam 1993 den Zuschlag zum Bau von 46 Hoch­ge­schwin­digkeits­zügen für Süd­korea. Sie sind Ver­wandte des TGV Réseau. 2004 gin­gen die ers­ten Gar­nitu­ren auf der Rela­tion Seoul – Busan in Betrieb. Zen­trales Ele­ment war die Schnell­fahr­stre­cke Seoul – Daejon. Die KTX erwar­ben sich zwar einen guten Ruf als zuver­läs­sige Fahrzeuge, doch den Nach­fol­ger KTX-II sollte Hy­un­dai Ro­tem her­stel­len.



KTX-Eum

KTX-Eum bei der Einfahrt in den Bahnhof Wonju.

Der KTX-Eum ist eine süd­korea­ni­sche Eigen­entwick­lung. Diese Hoch­ge­schwin­digkeits­züge wer­den sämt­li­che lang­sa­men Per­so­nenzüge im Land bis 2029 erset­zen. Damit wer­den auch alle Die­selzüge aus­rangiert, um die Kli­ma­ziele Süd­koreas zu errei­chen.



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