Hochgeschwindigkeitszüge in China

China ist mittlerweile eine stark aufstrebende Wirtschaftsmacht. Es ist daher nicht verwunderlich, dass sich auch das Eisenbahnwesen im Wandel befindet. Die Eisenbahn ist das wichtigste Transportmittel in China. Etwa zwei Drittel des Passagierverkehrs und die Hälfte des Güterverkehrs werden mit der Eisenbahn bewältigt. Seit 1949 hat sich das Schienennetz der Eisenbahn verdoppelt und umfasst eine Länge von etwa 58.600 Kilometern. Wichtige Hauptstrecken sollen nun erneuert werden, um die Systemgeschwindigkeit zu erhöhen. Entsprechend interessiert sich China für Hochgeschwindigkeitszüge:

CRH1:

An der Konstruktion dieser Zuggattung war Bombardier Transportation maßgeblich beteiligt. 40 achtteilige Züge verkehren mit bis zu 200 km/h zwischen Guangzhou und Shenzhen.
Aktualisiert am: 13.04.2009

CRH2:

Die 60 Züge sind der zweite Exporterfolg eines japanischen Shinkansen-Zugtyps. Sie sind von der Serie E2 abgeleiteten worden und verbinden nach und nach mit bis zu 250 Stundenkilometern die Sädte Shanghai und Nanjing.
Aktualisiert am: 13.04.2009

CRH3:

Die schnellsten Serienzüge der Welt nahmen zu den Olympischen Spielen im August 2008 ihren Plandienst mit 350 km/h auf. Ihr erstes Einsatzgebiet ist die 115 Kilometer lange Verbindung Beijing (Peking) – Tianjin. Auf Testfahrten erzielte ein CRH3 mit 394,3 km/h einen chinesischen Schienen-Rekord.
Aktualisiert am: 13.04.2009

CRH5:

Obwohl diese Hochgeschwindigkeitszüge keine Neigetechnik eingebaut haben, entspringen sie doch der Pendolino-Familie von Alstom. Auf der 190 Kilometer langen Strecke zwischen Shijiazhuang und Taiyuan sind 60 Züge mit bis zu 250 km/h unterwegs.
Aktualisiert am: 13.04.2009

Transrapid:

Als Super-S-Bahn verbindet der Transrapid das Zentrum von Shanghai mit dem Flughafen Pudong International. Es ist die erste kommerzielle Anwendung der deutschen Transrapid-Technik weltweit.
Aktualisiert am: 04.04.2007