Neuigkeiten rund um den Schienenschnellverkehr und diese Website

05.07.2017 — LGV "Pays de la Loire – Bretagne" in Betrieb

Am 2. Juli ging nicht nur die Schnellfahrstrecke "Tours – Bordeaux" in Betrieb, sondern auch die Ligne à Grande Vitesse "Pays de la Loire – Bretagne". Die neue, 182 Kilometer lange Trasse schließt sich dem westlichen Ast der LGV Atlantique an und führt bis Rennes. Damit ist diese Stadt von Paris nur noch 1 Stunde 25 Minuten entfernt, also knapp 40 Minuten weniger als vor der Eröffnung. Man erhofft sich durch die attraktivere Reisezeit einen Fahrgastzugewinn von rund 1,5 Millionen Reisenden pro Jahr.

LGV Bretagne, Frankreich


02.07.2017 — Inbetriebnahme LGV Sud Europe Atlantique

Die LGV Sud Europe Atlantique ist eine Schnellfahrstrecke im Südwesten Frankreichs, deren Baubegin 2012 war. Sie schließt sich der LGV Atlantique an und führt von Tours nach Bordeaux. Der Hauptstrang ist 303 Kilometer lang, weitere 49 Kilometer bilden die Anschlussstrecken an die Bahnhöfe von Poitiers und Angoulême. Seit dem 2. Juli 2017 verkehren auf ihr die TGV-Züge mit vorerst 300 Stundenkilometern. Damit rückt Bordeaux um 50 Minuten näher an die Hauptstadt Paris an. Für die Distanz benötigen die Fahrgäste nur noch zwei Stunden zehn Minuten. Die Verbindungen werden als TGV l'Océane vermarktet.

01.07.2017 — Chinas neuer Superzug in Betrieb

CRH400AL Fuxing: Hochgeschwindigkeitszug in China

Am 26. Juni 2017 gingen die ersten Hochgeschwindigkeitszüge vom Typ CRH400AF in Betrieb. Sie befahren die Schnellfahrstrecke von Beijing nach Shanghai. Die 350 Stundenkilometer schnellen Züge mit dem Namen "Fuxing" (Verjüngung) sind eine rein chinesische Produktion. Chinas neuester Spross zeichnet sich im Vergleich zum Harmony-Express (CRH380A) durch einen höheren Komfort, einem attraktiveren Innendesign und einer besseren Aerodynamik aus.

25.04.2016 — Wartungsarbeiten an Schnellfahrstrecke zwischen Hannover und Kassel

Vom 23. April bis 8. Mai ist der 90 Kilometer lange Abschnitt "Hannover – Kassel" der Schnellfahrstrecke "Hannover – Würzburg" komplett gesperrt. Auf einer Länge von 30 Kilometern wird der Schotter gereinigt und mit zirka 130.000 Tonnen neuem Schotter angereichert. Die aufwendige Prozedur erfordert vier Bettungsreinigungsmaschinen und vier Schotterpflüge. Auch an anderen Stellen der gesperrten Gleistrasse wird manuell der Schotter gesäubert. Dementsprechend müssen die ICE-Züge umgeleitet werden. Mehr Informationen sind auf der Website der DB zu finden.

30.03.2016 — Hokkaido Shinkansen geht in Betrieb

Der 26. März war ein weiterer Meilenstein in der Geschichte des Shinkansen. An diesem Tag wurde der erste, 149 Kilometer lange Abschnitt des Hokkaido-Shinkansen eröffnet. Die Trasse ist für beide Spurbreiten (Kapspur und Normalspur) ausgelegt und führt unter anderem durch den 54 Kilometer langen Seikan-Tunnel, der die Hauptinsel Honshu mit Hokkaido verbindet. JR Hokkaido kaufte vier 10-teilige Garnituren der Serie H5, die weitgehend den Zügen der Serie E5 entsprechen. Die Höchstgeschwindigkeit auf der neuen Trasse beträgt 260 Stundenkilometer. Von Shin-Aomori nach Shin-Hakodate benötigen die Hochgeschwindigkeitszüge 61 Minuten und damit 53 Minuten weniger als die bisherigen kapspurigen Züge. Shin-Hakodate ist mit den Shinkansen-Zügen der Gattung Hayabusa von Tokio 863 Kilometer bzw. 4 Stunden 2 Minuten entfernt.

Der zweite Bauabschnitt von Shin-Hakodate nach Sapporo wurde 2012 genehmigt. Bis zur Eröffnung muss man sich allerdings noch bis 2035 gedulden müssen. Dann soll sich die Reisezeit von Tokio nach Sapporo auf rund 5 Stunden verkürzen.

02.03.2016 — LGV Est: Die Versuchsfahrten wurden wieder aufgenommen.

Am 29. Februar wurde das umfangreiche Testprogramm auf dem zweiten Abschnitt der Schnellfahrstrecke Ost (LGV Est) aufgenommen. Unter strikteren Sicherheitsvorkehrungen werden der Oberbau und die Gleise, die elektrischen Anlagen sowie die Signalsysteme auf Herz und Nieren geprüft. Bei allen Testfahrten soll das Zugsicherungssystem eingeschaltet bleiben und die Höchstgeschwindigkeit auf den jeweiligen Streckenabschnitten begrenzen. Die SNCF betont, dass die 106 Kilometer lange Schnellfahrstrecke zwischen Baudrecourt und Vendenheim am 3. Juli in Betrieb gehen wird.

30.01.2016 — Alfa Pendular-Züge werden generalüberholt

Im Laufe dieses Jahres sollen alle 10 portugiesischen Pendolino-Hochgeschwindigkeitszüge für 19 Millionen Euro generalüberholt werden. Die zwischen 1999 und 2000 von Fiat Ferroviaria und Siemens ausgelieferten, 220 km/h schnellen Neigezüge haben bereits die Hälfte ihrer Einsatzzeit erreicht. Jede sechsteilige Garnitur wird binnen drei Monaten modernisiert. Das betrifft zum einen grundlegende mechanische und hydraulische Bauteile. Aber auch im Inneren des Zuges wird viel ausgetauscht: Sitze, Innenwandverschalung und die Toiletten. Der Barbereich soll aufgehübscht und die WiFi-Empfangsqualität verbessert werden. Da während des Umbaus die Alfa Pendular-Züge ausfallen, möchte der Betreiber Comboios de Portugal (CP) breitspurige Hochgeschwindigkeitszüge von der spanischen Staatsbahn RENFE leasen. Infrage kommen 4 oder 5 Züge der Baureihe 120.

20.12.2015 — Neues Pendolino-Design für NTV

Bereits im Oktober 2015 hat der Betreiber Nuovo Trasporto Viaggiatori (NTV) bei Alstom acht Pendolino-Hochgeschwindigkeitszüge bestellt. Die 250 km/h schnellen, siebenteiligen Garnituren sind 187 Meter lang und bieten rund 480 Sitzplätze. NTV machte nun auf das neue, schnittige Gesicht der Superzüge aufmerksam, das Alstom in seinem Design & Styling Center entworfen hat. Es erfülle zudem die technischen Spezifikationen für die Interoperabilität (TSI). Ein paar Eindrücke von der neuen Gestaltung der Pendolino-Endwagen sind auf der Website des Herstellers Alstom zu sehen.

19.12.2015 — Schnellfahrstrecke in Spanien verlängert

Seit dem 17. Dezember können Reisende schneller von Madrid nach Salamanca und Zamora reisen, denn der 99 Kilometer lange Schnellfahrstrecken-Abschnitt zwischen Olmedo und Zamora wurde fertiggestellt. Auf ihm dürfen Hochgeschwindigkeitszüge mit bis zu 350 km/h fahren. Zwischen Olmedo (bei Medina del Campo) und Salamanca wurde zudem die bestehende Strecke modernisiert. Madrid und Zamora liegen nur noch 1 Stunde 33 Minuten weit auseinander, was einer Zeitersparnis von 22 Minuten entspricht. Als rollendes Material kommen unter anderem die Baureihen 730 und 121 zum Einsatz.

Schnellfahrstrecken in Spanien, Stand: 2016
Schnellfahrstrecken in Spanien, Stand: 2016, erstellt von André Werske

15.12.2015 — TGV "Ouigo" erweitert Einsatzgebiet

Zum Fahrplanwechsel am 13. Dezember kommen weitere Destinationen hinzu, die der "Billig"-TGV "Ouigo" anfährt. Dazu zählen Tourcoing, Nantes, Rennes, Le Mans, Angers, TGV Haute Picardie, Roissy Aéroport Charles de Gaulle 2 und Massy TGV.

15.12.2015 — Neubaustrecke Erfurt – Leipzig in Betrieb

Zum Fahrplanwechsel am 13. Dezember ging der 123 Kilometer lange Schnellfahrstreckenabschnitt "Erfurt – Leipzig" des Verkehrsprojekts Deutsche Einheit Nummer 8 in Betrieb. Auf der Neubaustrecke dürfen die ICE-Züge mit 300 Stundenkilometern fahren. Das bedeutendste Infrastrukturobjekt ist das 8614 Meter lange Saale-Elster-Viadukt.

16.11.2015 — TGV-Messzug entgleist bei Eckwersheim

Wikipedia-Autor Pieye Trains
Fotografiert von Wikipedia-Autor Pieye Trains

Am 14. November entgleiste ein Doppelstock-TGV bei Testfahrten auf dem noch nicht eröffneten, zweiten Abschnitt der Schnellfahrstrecke "LGV Est". Ersten Angaben zufolge waren 49 Techniker an Bord des TGV-Duplex Nummer 744, als der Hochgeschwindigkeitszug mit 265 Stundenkilometern aus einer nur für 160 km/h zugelassenen Kurve getragen wurde. Die Mittelwagen wurden teilweise getrennt, der hintere Triebkopf fiel in den Rhein-Marne-Kanal. Auch habe es eine Explosion und Feuer gegeben. Aktuell sind elf Todesopfer zu beklagen, sowie einige Schwer- und Leichtverletzte. Obwohl es sich um eine Testfahrt handelte, waren entgegen der Vorschrift vier Kinder an Bord des Zuges gewesen.

Bei Versuchsfahrten werden Geschwindigkeiten bis zu 352 km/h erreicht, um das Verhalten zwischen Zug, Oberbau, Gleise und Oberleitung zu untersuchen und zu optimieren. Dabei kann auch das Zugleitsystem (ETCS Level 2) außer Betrieb gesetzt werden, das die Geschwindigkeit der Züge im Plandienst begrenzt. Der Regelbetrieb mit 320 km/h sollte ab April 2016 aufgenommen werden, doch der Termin wird wohl nach hinten verschoben werden müssen, die Fahrversuche wurden vorübergehend ausgesetzt.

27.09.2015 — ICx-Testfahrten im Netz der DB

Seit dem 25. September absolviert der ICx auf dem öffentlichen Netz der Deutschen Bahn seine Testfahrten. Dabei richtet DB Systemtechnik ihr Augenmerk auf das Zusammenspiel zwischen Fahrgestelle, Räder und Schienen. Aber auch die Zugsicherung sowie die Energieversorgung stehen im Fokus der Messfahrten. Das Geschwindigkeitsspektrum reicht von zunächst 160 km/h bis hin zur maximal zugelassenen Höchstgeschwindigkeit von 250 km/h. Ende 2017 sollen die ersten Garnituren im regulären Fahrplan eingebunden werden.

01.04.2015 — Testbetrieb auf NBS Erfurt – Halle/Leipzig

Seit September 2014 wird auf Teilen der Schnellfahrstrecke durch Mitteldeutschland ein umfangreiches Testprogramm absolviert. Belastungstests der Brücken und Hochtastmessfahrten bis zu 330 km/h mit dem ICE-S waren im Herbst die Schwerpunkte. Detaillierte Informationen sowie Fotos und Videos zum Verkehrsprojekt Deutsche Einheit Nummer 8 sind unter der Internetadresse www.vde8.de zu finden.

22.11.2014 — Sieben weitere Eurostar-e320-Züge

Anlässlich des 20-jährigen Eurostar-Betriebsjubiläums gab der Betreiber bekannt, dass im November 2014 sieben weitere Hochgeschwindigkeitszüge aus dem Hause Siemens bestellt worden sind. Man gehe davon aus, dass alle 17 Hochgeschwindigkeitszüge vom Typ "Eurostar e320" ab 2017 im Einsatz sein werden.

05.05.2014 — Vier Shinkansen-Züge der Serie E5 für Hokkaido-Schnellfahrstrecke

Japans Bahngesellschaft "JR Hokkaido" bestellte am 16. April bei Hitachi und Kawasaki Heavy Industries vier weitere Shinkansen-Hochgeschwindigkeitszüge der Serie E5. Bereits Anfang Oktober diesen Jahres sollen die ersten beiden Garnituren für Testfahrten unter winterlichen Bedingungen zur Verfügung stehen. Auf den Tohoku-Shinkansen dürfen die Superzüge mit bis zu 320 Stundenkilometern verkehren. Für die Fahrt im Seikan-Tunnel sind nur 140 km/h vorgesehen. Die Höchstgeschwindigkeit auf dem ersten Abschnitt des Hokkaido-Shinkansen werde bei 260 km/h liegen. Wenn im März 2016 der Plandienst zwischen Shin-Aomori und Hakodate aufgenommen wird, liegen Tokio und Shin-Hakodate dann nur noch 4 Stunden 10 Minuten auseinander.

Hokkaido-Shinkansen

19.02.2014 — Velaro D vorerst nicht nach London

Die Deutsche Bahn AG ließ bei einer Pressekonferenz Mitte Februar verlauten, dass die ICE 3 der Baureihe 407 primär zur Verstärkung der innerdeutschen ICE-Verbindungen eingesetzt werden müssen. Für 2016 wird die Zulassung in Belgien und Frankreich angestrebt. Doch im benachbarten Ausland haben sich die Zugangsbedingungen verschärft. Zum einen zogen die Trassenpreise an, zum anderen ist auch der Wettbewerb mit anderen Hochgeschwindigkeitszügen härter geworden. Aber erst wenn die Genehmigung für den Einsatz des Velaro D in Doppeltraktion in Belgien und Frankreich erteilt worden ist, könne die Deutsche Bahn weitere Schritte unternehmen, um zukünftig ICE-Direktverbindungen zwischen Deutschland und London einzuführen. Eigentlich sollte der neue ICE 3 ursprünglich bereits 2013 in die britische Hauptstadt rollen. Doch auch wenn der Termin durch die verzögerte Inbetriebnahme der ICE-3-Züge in weite Ferne gerückt ist, wolle man weiter an dem Ziel festhalten, London an das ICE-Netz anzuschließen.

17.12.2013 — TGV und AVE im internationalen Einsatz

Europa wächst im internationalen Schienenschnellverkehr weiter zusammen. Die beiden Eisenbahngesellschaften SNCF (Frankreich) und RENFE (Spanien) starteten am 15. Dezember 2013 länderübergreifende Verbindungen mit TGV- und AVE-Hochgeschwindigkeitszügen. Reisende können nun umsteigefrei mit dem TGV von Paris nach Barcelona fahren. Nach umfangreichen Versuchsfahrten sind inzwischen auch einige AVE-Züge der Baureihe 100 für den Betrieb in Frankreich zugelassen. Das ermöglicht Direktverbindungen mit AVE-Zügen zwischen Madrid und Marseille, sowie zwischen Barcelona und Toulouse bzw. Lyon. Für das Jahr 2014 werden rund eine Million Fahrgäste erwartet.

17.12.2013 — Generalüberholung der ICE-T-Flotte

Im Fahrzeuginstandhaltungswerk Nürnberg wurde inzwischen damit begonnen, die ICE-T-Flotte einer Generalüberholung zu unterziehen. Insgesamt 11 fünfteilige und 31 siebenteilige ICE-Neigezüge sollen bis 2015 einige Änderungen erfahren. So ist ein neuer Anstrich fällig, die Sitze werden ausgetauscht, neue Rauchmelder installiert und im Endwagen der ersten Klasse kommen zwei neue Sitze hinzu. Für Reisende mit eingeschränkter Mobilität soll sich der Komfort erhöhen. Außerdem rüstet die Deutsche Bahn die Züge mit moderner Wi-Fi-Technik aus, um den Reisenden einen schnellen Internetzugang zu ermöglichen. Angesichts der Tatsache, dass die ICE-T ab 2017 die Neubaustrecke Leipzig/Halle – Erfurt nutzen müssen, wird das europäische Zugleitsystem ETCS Level 2 implementiert. Die Auffrischungskur soll mit rund 30 Millionen Euro zu Buche schlagen.

21.09.2013 — Trassierung des Chūō Shinkansen nimmt Formen an

Central Japan Railway Company, kurz JR Central, hatte Mitte September wieder etwas Neues zur geplanten Chūō-Shinkansen-Trasse zu berichten. Wenn die Regierung in nächster Zeit grünes Licht für den Bau der Trasse gibt, könnten bereits 2014 die Arbeiten an der 286 Kilometer langen Maglev-Strecke von Tokio nach Nagoya aufgenommen werden.

Das Projekt wird mit rund 5,4 Billionen Yen (umgerechnet zirka 40 Milliarden Euro) beziffert. Die stolze Summe resultiert aus den schwierigen geographischen Bedingungen zwischen Tokio und Nagoya. Nur 40 Kilometer werden ebenerdig oder auf Viadukten verlaufen, der Rest verschwindet in Tunneln, die durch das japanische Zentralgebirge und die südjapanischen Alpen getrieben werden müssen. Als Lärmschutzmaßnahme sollen auch ebenerdige Abschnitte abgedeckt werden. Außerdem sind umfangreiche Sicherheitssysteme notwendig, um die Gefahren bei Erdbeben zu minimieren.

Ab frühestens 2027 werden die Magnetschwebebahnen vom Shinkansen-Bahnhof in Tokio-Shinagawa durch die Präfekturen Kanagawa, Yamanashi, Nagano und Gifu nach Nagoya schweben, deren Endbahnhof unter dem des Shinkansen liegen wird. Die Reise von Tokio nach Nagoya wird mit einer Spitzengeschwindigkeit von 505 km/h nur 40 Minuten dauern.

Sollten in Zukunft weitere 3,6 Billionen Yen (etwa 26,8 Milliarden Euro) für die Weiterführung der Maglev-Schnellfahrstrecke nach Osaka zur Verfügung stehen, könnte der zweite Abschnitt erst um 2045 herum in Betrieb gehen.

17.09.2013 — Neue Fotos von Hochgeschwindigkeitszügen in Spanien

Während meines Urlaubs in Spanien nutzte ich die Gelegenheit, Fotos und Videos von den verschiedenen Hochgeschwindigkeitszügen aufzunehmen. Damit ich auch Innenaufnahmen machen konnte, fuhr ich an einem Tag mit den AVE-Zügen der Serien 103 und 112 sowie mit dem Euromed der Serie 130 durch halb Spanien. Ganz wohl habe ich mich manchmal beim Fotografieren nicht gefühlt und in kritischen Situationen holte ich mir die Genehmigung beim Bahnpersonal ein. Das legte mir größtenteils keine Steine in den Weg und war für spanische Verhältnisse sehr kooperativ. Jedoch wurde mir ab und zu zur Auflage gemacht, Aufnahmen nur für persönliche Zwecke zu verwenden, sie jedoch nicht ins Internet zu stellen. Das betraf die Cafeterias und Führerstände der AVE-Züge. Gänzliches Fotoverbot bekam ich dagegen im Euromed der Serie 130 für den Bereich der Cafeteria sowie den Führerstand. Daher fehlen leider ein paar interessante Aufnahmen :-(

Dies sind die Links zu den neuen Fotos:

Die Videos werde ich wohl erst im Winter bearbeiten und veröffentlichen. Vorrangig ist die Überarbeitung und Aktualisierung aller Artikel in der Rubrik "Spanien".

31.07.2013 — Neues zum Zugunglück in Spanien

Inzwischen wurde die Blackbox des Alvia der Serie 730 ausgewertet. Auch der Lokfahrer machte vor Gericht Aussagen zum Unfallhergang. Vor der Entgleisung rief der Zugführer – der leitende Schaffner – den Fahrer an. Unter anderem drehte sich das Gespräch um die Frage, auf welchem Gleis der Zug in den Bahnhof einfahren solle. Außerdem sind Geräusche aufgezeichnet worden, die darauf hindeuten, dass der Fahrer auf eine Karte oder ein Blatt Papier geschaut hat.

Bei der Anhörung kam zudem heraus, dass der Triebfahrzeugführer zwar die Bremsen betätigt habe, allerdings viel zu spät. Nur wenige Sekunden vor dem Unfall hat das Tachometer des Hochgeschwindigkeitszuges noch 192 km/h angezeigt, bei 153 km/h hob es den Zug in der Kurve aus den Schienen. Technische Mängel an dem Fahrzeug und der Strecke wurden von den Verantwortlichen zurückgewiesen. Dennoch bleibt die Frage im Raum stehen, warum das Zugbeeinflussungssystem ASFA den Hochgeschwindigkeitszug nicht rechtzeitig vor der als kritisch eingestuften, engen Kurve abgebremst hat.

79 Menschen sind bei dem schweren Unfall ums Leben gekommen, etwa 13 Schwerverletzte befinden sich noch immer in kritischem Zustand. Am 29. Juli fand die Trauerfeier für die Opfer in Santiago de Compostela statt.

25.07.2013 — Schweres Zugunglück in Spanien

Am Abend des 24. Juli gegen 20:42 Uhr ereignete sich das bisher schwerste Zugunglück mit einem Hochgeschwindigkeitszug in Spanien. Ein mit 218 Passagieren und vier Besatzungsmitgliedern besetzter Schnellzug der Gattung Alvia 730 entgleiste im Stadtteil Angrois von Santiago de Compostela im Nordwesten Spaniens. Nach bisherigen unbestätigten Angaben soll der gut besetzte Zug wegen überhöhter Geschwindigkeit in einer engen Kurve entgleist sein. Statt der erlaubten 80 km/h habe der Alvia der Serie 730 die Kurve mit etwa 180 km/h genommen. Das tragische Zugunglück verursachte bisher mindestens 77 Todesopfer sowie mehr als 100 teils schwer Verletzte.

Mögliche Route des Unglückszuges

Foto vom Unfall, fotografiert von Wikipedia-Autor Xosema
Fotografiert von Wikipedia-Autor Xosema

24.07.2013 — Die Deutsche Bahn darf den Eurotunnel nutzen

Rund 20 Jahre nach der Eröffnung des Eurotunnels steht es endlich auch anderen Bahngesellschaften offen, ihre Züge durch den Kanaltunnel fahren zu lassen. Bisher durften nur Hochgeschwindigkeitszüge des Typs "Eurostar" die Landverbindung unter dem Ärmelkanal nutzen. Ein wichtiger Meilenstein war am 14. Juni 2013 der Erhalt der Betriebslizenz "Certificate B" für die Deutsche Bahn.

Damit rückt eine ICE-Verbindung von Frankfurt und Köln nach London näher. Der Weg für weitere Planungsschritte ist nun geebnet. Leider stehen wegen Auslieferungsverzögerungen keine ICE 3 der Bauart "Velaro D" für die internationale Relation zur Verfügung. Frühestens 2016 werde der erste ICE planmäßig durch den Eurotunnel rollen. Außerdem sollen noch die Grenzkontrollen in die Züge verlegt werden. Bisher müssen Fahrgäste, die beispielsweise in Aix-en-Provence in den Eurostar einsteigen und nach London wollen, im Bahnhof Lille Europe aussteigen. Dort passieren sie die Grenzkontrolle, steigen wieder in den Eurostar ein und setzen ihre Fahrt in die britische Hauptstadt fort.

02.05.2013 — Ein Jahr .italo AGV

Seit der Inbetriebnahme am 28. April 2012 reisten innerhalb eines Jahres bereits rund 6 Millionen Fahrgäste mit dem .italo AGV – Tendenz steigend. Im März 2013 wurde der letzte von 25 Hochgeschwindigkeitszügen an NTV abgeliefert. Somit sind derzeit 50 Verbindungen innerhalb Italiens mit dem Superzug erreichbar. Sie verbinden die Städte Rom, Firenze, Bologna, Milano, Padua, Venezia, Turin, Napoli und Salerno.

01.04.2013 — Neue Eisenbahn-Direktverbindung in der Türkei

In der Türkei sind derzeit zwei Schnellfahrstrecken in Betrieb: von Ankara nach Eskisehir und von Ankara nach Konya. Am 23. März wurde ein fünf Kilometer langes Verbindungsstück zwischen den beiden Neubaustrecken eröffnet. Nun ist es möglich, Direktverbindungen zwischen Eskisehir und Konya anzubieten. Für die 355 Kilometer lange Distanz benötigen die Hochgeschwindigkeitszüge nur 2 Stunden. Im Vergleich dazu dauerte die bisherige Fahrt auf der alten Trasse satte 8 Stunden. Weitere Schnellfahrstrecken sind derzeit in Bau bzw. in Planung. Auch das bestehende Schienennetz wird in den nächsten Jahren kräftig modernisiert.

01.04.2013 — Rollout des ersten ETR1000

Die schnellsten Serienzüge in Europa sollen ab 2014 in Italien verkehren. Als am 26. März der erste von 50 Hochgeschwindigkeitszügen der Serie ETR1000 in Pistoia vorgestellt wurde, stellte Trenitalia heraus, dass die neuen Superzüge für 400 Stundenkilometer ausgelegt seien. Wenn nach erfolgreichen Versuchsfahrten nächstes Jahr der Plandienst beginnt, sollen die Fahrgäste zwischen Milano und Roma mit bis zu 300, später 360 km/h befördert werden. Die Reisezeit würde von knapp 3 Stunden auf 2 Stunden 15 Minuten schrumpfen. Der Auftragswert der 50 Züge, die eine Gemeinschaftsproduktion von AnsaldoBreda und Bombardier sind, beläuft sich auf rund 1,5 Milliarden Euro.

01.01.2013 — Website im neuen Design

Seit Januar 2013 erscheint www.hochgeschwindigkeitszuege.com in einem neuen Design. Die Website ist übersichtlicher gestaltet und klarer strukturiert, mit dem Ziel, Sie schnell und einfach zu den gewünschten Informationen zu führen. In der Rubrik "Züge" werden die Länder aufgeführt, in denen Hochgeschwindigkeitszüge verkehren. Gleichzeitig sind alle Superzüge in alphabetischer Reihenfolge aufgelistet. Die Schnellfahrstrecken sowie das internationale Hochgeschwindigkeitsnetz sind nun in der Rubrik "Strecken" untergebracht. Dies soll die Wichtigkeit der Infrastruktur unterstreichen. Sonderartikel, wie der Bericht über den Eurotunnel oder der Vergleich der Zugsysteme, sind unter "Infos" zu finden. Das Upload-Portal für Ergänzungen der Flash-Europakarte ist jetzt auch Bestandteil dieser Domain. Für 2013 sind keine neuen Features geplant. Stattdessen möchte ich mich mehr auf die textliche Überarbeitung konzentrieren sowie neue Fotos und Videos bereitstellen.

Diesbezüglich möchte ich an dieser Stelle meinen Wunsch für 2013 nennen: Als ich gestern eine Blick in eine Eisenbahnzeitschrift geworfen habe, las ich, dass im November wieder ein Pendolino der Serie ETR 610 in Würzburg war. Es ist wirklich frustrierend, von solchen besonderen Ereignissen erst im Nachhinein zu lesen. Da ich in Würzburg wohne, wäre es für mich ein Leichtes gewesen, vor Ort Fotos von dem Superzug aufzunehmen und hier bereitzustellen. Ich würde mich sehr freuen, über solche Testfahrten oder andere besondere Bahn-Events informiert zu werden, natürlich soweit man das überhaupt im Vornherein in Erfahrung bringen kann.

Abschließend möchte ich noch auf eine Bildergalerie hinweisen, die vor allem für langjährige Besucher interessant sein könnte: Machen Sie eine Zeitreise durch diese Website von 1999 bis 2012 und sehen Sie, wie sich Layout und Inhalt in den letzten 13 Jahren verändert haben. Ich wünsche einen angenehmen und interessanten Aufenthalt auf www.hochgeschwindigkeitszuege.com.

Zeitreise durch die Website von 1999 bis 2012

25.11.2012 — Keine Zulassung für den neuen ICE 3

Leider steht der neue ICE 3 (Baureihe 407) weiterhin unter keinem guten Stern. Im November 2012 verweigerte das Eisenbahn-Bundesamt die Freigabe der inzwischen acht fertiggestellten Hochgeschwindigkeitszüge für den Personenverkehr. Als Ursache wird die Steuerungssoftware genannt, die den vom Triebfahrzeugführer getätigten Bremsbefehl erst mit einer Verzögerung von einer Sekunde ausführt. Ein 250 km/h schneller ICE benötige daher einen 70 Meter längeren Bremsweg. Wie lange Siemens nun brauchen wird, um das Problem zu beheben, ist noch nicht geklärt.

21.11.2012 — ICE-3-Radsatzwechsel erst ab März 2013

Im November 2012 war zu lesen, dass mittlerweile einige neue Treibradsätze für die Baureihen 403 und 406 bei der DB eingetroffen sind. Der Umbau der ICE-3-Züge wird sich allerdings noch bis voraussichtlich März 2013 verzögern, denn die Bahn möchte für den Winterbetrieb auf genügend ICE-Reserven zurückgreifen können.

21.10.2012 — Shinkansen-Zug N700A für JR Central

Die japanische Eisenbahngesellschaft "JR Central" stellte kürzlich die neueste Serie von Hochgeschwindigkeitszügen vor. Es handelt sich dabei um Züge der Baureihe N700A, die ab dem 8. Februar 2013 den Betrieb zwischen Tokio und Sanyo aufnehmen sollen. Das A im Kürzel N700A steht für "Advanced" und bezieht sich auf die Fortschritte in den Bereichen Sicherheit, Zuverlässigkeit, Komfort und Umweltfreundlichkeit im Vergleich zu den Vorgängern des Typs N700. Mit den neuen Superzügen werden die Fahrzeuge der Serie 700 aus dem Jahre 1999 und später sukzessive verdrängt. Ein 16-teiliger N700A, der sich um 1 Grad in den Kurven neigen kann, fasst bis zu 1323 Fahrgäste. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt auf den Tokaido-Shinkansen 270 km/h und auf den Sanyo-Shinkansen 300 km/h.

31.07.2012 — Oberleitung auf LGV-Sud-Est getrennt

Unbekannte haben mit Spezialwerkzeugen in der Nacht vom 25. auf den 26. Juli entlang der Hochgeschwindigkeitsstrecke "Paris - Lyon" die Oberleitung gekappt. Der Hintergrund der Tat ist noch unbekannt. Rund 200 TGV-Züge waren vom Eingriff in den Bahnverkehr betroffen und hatten bis zu eineinhalb Stunden Verspätung.

14.07.2012 — ÖBB setzt railjet-Züge auf der Südbahnstrecke ein

Seit dem 15. Juni rollen auf der Südbahnstrecke statt Intercitys nur noch die komfortablen railjet-Hochgeschwindigkeitszüge. Mit dem Einsatz der 11 Garnituren ist der schrittweise Umstieg auf das moderne Rollmaterial nun abgeschlossen. 14 Mal pro Tag verbinden die railjets im Ein-Stunden-Takt Wien mit Graz plus vier bis fünf Mal täglich Wien mit Villach.

10.07.2012 — Neue Funktionen auf dieser Website

Während meinem Sommerurlaub habe ich mich wieder intensiv der Website über die schnellsten Züge der Welt gewidmet. Freilich wollte ich so viel Zeit wie möglich an der Sommerluft verbringen. Daher entschloss ich mich, ein wenig Fotos von ICE-Zügen in der näheren Umgebung zu schießen. Besonders beeindruckend war es in Kinding an der Neubaustrecke „Nürnberg – Ingolstadt“, denn die Züge rauschten mit bis zu 300 Stundenkilometern an mir vorbei. Die Gelegenheit packte ich beim Schopf und drehte mangels Stativ aus der freien Hand ein paar Clips. Seit heute sind sie vollständig in der Videodatenbank in HD-Auflösung zu sehen. Im Juli fotografierte ich einen TGV Euroduplex ausgiebig von außen und innen. Alle Aufnahmen sind seit heute in der Fotodatenbank zu finden.

Während der regenreichen Tage erweiterte ich meine Website um einige Funktionen. Ab sofort steht ein Gästebuch zum Eintragen von ergänzenden Informationen, konstruktiver Kritik und auch Lob zur Verfügung. Wer möchte, kann nun einen Newsletter abonnieren. Im Monatsrhythmus wird über ein großes Highlight aus der Welt der Superzüge berichtet. Darüber hinaus informiere ich, was es Neues auf dieser Website gibt. Zu guter Letzt habe ich eine längst überfällige Funktion zum schnellen Auffinden von Informationen eingebaut: eine Volltextsuche. Damit macht die Recherche mit Sicherheit mehr Spaß!

In den nächsten Monaten stehen nun wieder inhaltliche Aktualisierungen an. In Vorbereitung sind seit Ende letzten Jahres die Artikel über die italienischen Hochgeschwindigkeitszüge, allen voran über den ETR 470 der ehemaligen Cisalpino AG. Nach und nach werden auch die Streckennetzkarten wieder aktualisiert. Das betrifft auch das europäische Hochgeschwindigkeitsnetz in der interaktiven Karte. Wer ergänzende bzw. korrigieren Informationen dazu hat, kann diese gerne über das Portal auf www.neubaustrecken.de bereitstellen. Die Strecken werde ich so zeitnah wie möglich erneuern.

03.07.2012 — Vorübergehend mehr TGVs von und nach München

Von Ende August bis Oktober diesen Jahres werden an ausgewählten Wochenenden zusätzliche TGV-Züge zwischen München und Paris eingesetzt. Weitere Informationen sind auf der Website der Deutschen Bahn AG zu finden.

29.06.2012 — Neue Fotos und Videos von ICE-Zügen

Am 26. und 28. Juni war ich nach langer Zeit wieder unterwegs, um neue Fotos von ICE-Zügen zu schießen. Unter anderem zog es mich nach Kinding, das an der Neubaustrecke "Nürnberg - Ingolstadt" liegt. Es war total beeindruckend, wie die Hochgeschwindigkeitszüge mit bis zu 300 Stundenkilometern von einem Tunnelportal zum anderen donnern. Daher habe ich mit meiner Spiegelreflexkamera spontan auch ein paar Videos aufgenommen. Diese stelle ich nach und nach auf einem neuen Videoportal auf dieser Website im Format H.264 und OGG bei HD-Auflösung zur Verfügung. Viel Spaß beim Ansehen der Fotos und Videos!

Videos von ICE-Zügen

Neue Fotos in der Bilddatenbank

08.06.2012 — Günstige TGV-Tickets ab 2013

Die französische Staatsbahn SNCF möchte im Laufe des nächsten Jahres besonders günstige Reisen mit TGV-Zügen anbieten. Maximal 25 Euro soll ein Ticket beispielsweise von Paris Marne-La-Vallée nach Marseille oder Montpellier kosten. Den zirka 30 TGV-Zügen fehlen dafür das Bordrestaurant bzw. Bistro sowie die erste Klasse. Jeder Reisende darf nur ein Gepäckstück mitnehmen. Der Preiskampf wird den Airlines weiter zusetzen, denn schon heute liegt der Marktanteil der TGV-Hochgeschwindigkeitszüge für die Relation „Paris – Marseille“ bei 80 Prozent. 86 von 100 Reisenden zwischen Paris und London bevorzugen den Eurostar gegenüber dem Flugzeug.

07.06.2012 — Neue Schnellfahrstrecke in Südkorea

Am 1. Juni begannen die Bauarbeiten an einer weiteren Neubaustrecke in Südkorea. Die 120,3 Kilometer lange Trasse wird die Städte Wonju bei Seoul und Gangneung verbinden. Die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen. Die deutlich kürzeren Reisezeiten mit 250 km/h schnellen Zügen sollen sich auch positiv auf die Olympischen Spiele im Jahr 2018 auswirken.

07.06.2012 — Eurostar will Streckennetz ausbauen

Bislang verbinden Eurostar-Hochgeschwindigkeitszüge London mit Brüssel und Paris. Doch der gleichnamige Zugbetreiber möchte sein Streckennetz deutlich ausbauen. So seien Verbindungen nach Köln, Frankfurt am Main, Lyon, Marseille und Genf in der Diskussion.

06.06.2012 — Erster Velaro D zugelassen

Nach monatelangen Verzögerungen hat nun das Eisenbahn-Bundesamt den ersten ICE 3 der Serie 407 für den Personenverkehr freigegeben. Der neue Superzug darf derzeit aber nur in Einfachtraktion innerhalb Deutschlands eingesetzt werden. Als nächstes stehen Zulassungsfahrten in Doppeltraktion und im grenzüberschreitenden Verkehr nach Frankreich an. Die insgesamt 17 Mehrsystem-ICEs sind für Verkehre von Frankfurt am Main nach Marseille sowie via Brüssel nach London vorgesehen. Zudem sollen die neuen Hochgeschwindigkeitszüge die bisherige ICE-3-Flotte im Inland verstärken.