Hochgeschwindigkeitszüge in den Niederlanden



Zugübersicht in chronologischer Reihenfolge der Betriebsaufnahme

Thalys PBA

TGV Thalys PBA in Paris

Die inter­na­tio­nale Bahn­ge­sellschaft Thalys schaff­ten sich bisher 10 Thalys PBA-Gar­nitu­ren an. Diese Züge sind tech­nisch mit den Drei­sys­tem - TGV-Réseau-Zügen iden­tisch, müs­sen aber hol­ländi­sche Sicher­heits­be­stim­mun­gen erfül­len. Da es ein inter­na­tio­naler Zug ist und eine inter­na­tio­nale Bahn­ge­sellschaft der Betreiber ist, beka­men die 10 Ein­hei­ten den Namen "Thalys". Die Züge ver­bin­den Paris, Brüs­sel und Amster­dam mit­ein­an­der, wes­halb man die Anfangsbuch­sta­ben die­ser drei Städte an den Namen anfügte - Thalys PBA.



Thalys PBKA

Thalys PBKA in Köln Hauptbahnhof

Die Vier­strom-Triebzüge kön­nen auf dem gesam­ten Thalys-Netz ver­keh­ren. Von denen gehören 6 der SNCF, 7 der SNCB, 2 den NS und 2 der DB. Auf­fal­lend sind die runde Nase und die rot/silberne Farbge­bung. Der Komfort in die­sen Zügen liegt etwas höher als bei ihren TGV-Ver­wand­ten. Die­ser inter­na­tio­nale Hoch­ge­schwin­digkeits­zug franzö­si­scher Bau­art ver­kehrt zwi­schen Paris und Köln.



ICE 3

ICE-3 bei Rottendorf

Zum Sommerfahr­plan 2002 ging die Neubau­stre­cke Frankfurt am Main – Köln in Betrieb. Auf­grund der großen Steigun­gen und einer anvi­sier­ten Höchstge­schwin­digkeit von 300 km/h muss­ten Züge mit gerin­gen Achslas­ten und hohem Beschleu­nigungs­ver­mögen bestellt wer­den. Beim ICE 3, der schon im Som­mer 2000 anläss­lich der EXPO in Han­nover sein Debüt gab, sind die Hälfte aller Räder ange­trie­ben und es gibt keine Triebköpfe mehr. Es ste­hen auch Mehr­sys­tem-Züge für den Ein­satz im Aus­land zur Ver­fügung.



V250

Ansaldobreda V250 als Fyra in den Niederlanden

Die High Speed Alli­ance und die SNCB bestell­ten 2004 beim italie­ni­schen Her­stel­ler Ansal­doB­reda 19 Hoch­ge­schwin­digkeits­züge vom Typ V250. Nach jah­re­lan­gen Ver­zöge­run­gen ver­ban­den die ers­ten Züge seit Dezember 2012 die Städte Brüs­sel und Breda mit Amster­dam. Wegen häufigen und erns­ten tech­ni­schen Pro­ble­men musste der Plandienst jedoch nach nur ein­einhalb Mona­ten wieder ein­ge­stellt wer­den.